Im Jetfighter-Design: Mitsubishi Outlander
Drei Jahre nach der Einführung präsentiert sich die dritte
Generation des Mitsubishi Outlander optisch und technisch aufgefrischt. Für
den Fünf-
bis Siebensitzer kann der Kunde zwischen vier Motoren wählen, von 103
kW/140 PS bis 125 kW/170 PS.

Neu ist die Basisversion mit einem 108 kW/147 PS Benziner und Frontantrieb,
so dass der Einstiegspreis gegenüber dem bisherigen Einstiegsmodell um
5.000 Euro auf 21.990 Euro sinkt. Der Kunde muss für diesen Preis
aber auch auf einige Extras wie etwa Kopfairbags verzichten.
Die neue, abgespeckte
Version macht einen guten Gesamteindruck. Agiles Fahrverhalten und Übersichtlichkeit
erfreuen den Fahrer. Ein Drehmoment von 199 Nm bei 4200 Umdrehungen sorgen
für genügend Kraftpotential. Wer nicht ins Gelände will, ist
mit dem reinen Frontantrieb gut bedient. Die Spitzengeschwindigkeit wird mit
190 km/h angegeben. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch soll acht Liter
Superbenzin auf 100 Kilometer betragen.
Darüber hinaus bleibt alles beim
alten, mit einem 2,4-Liter-Benziner mit 125 kW/170 PS sowie Diesel-Aggregate
mit 2,0 Litern beziehungsweise 2,2 Litern Hubraum bei 103 kW/140 PS und 115
kW/156 PS im Angebot. Der Kohlendioxid-Ausstoß soll bei 189 g/km liegen.
Sämtliche
Outlander-Triebwerke sind mit Allradantrieb gekoppelt; der Heckantriebs-Part
kann dabei per Knopfdruck abgeschaltet werden, um bei einem Leergewicht von
1,56 Tonnen etwas spritsparender zu fahren. Neu im Programm ist ein optionales
Doppelkupplungsgetriebe für den 2,2-Liter-Dieselmotor, serienmäßig
ist bei allen Versionen eine manuelle Sechsgangschaltung an Bord.

Die Modellüberarbeitung
der Outlander-Baureihe insgesamt geht mehr in Richtung Kombi. Statt der bisherigen
Geländewagen-Züge besitzt die Front deutlich mehr Limousinen-Charakter.
Der dynamische Kühler — Mitsubishi nennt ihn "Jetfighter-Grill"— ist
bereits von der Mittelklasselimousine Lancer und dem Kleinwagen Colt bekannt.
Ferner gibt es mehr Chromelemente, und in die Außenspiegel wurden LED-Blinkleuchten
integriert. Im Innenraum gefallen jetzt aufgepolsterte Materialien für
Türverkleidungen und Armaturenträger sowie bequeme, langstreckentaugliche
Sitze in frischerem Textildesign. Ergänzt wurde auch die Optionsliste
des Fünf- bis Siebensitzers. Hier finden sich jetzt unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer
mit Kurvenlicht und das bereits erwähnte Doppelkupplungsgetriebe für
den 2,2-Liter-Dieselmotor. Wie bisher punktet der 4,64 Meter lange Japaner
mit großem Platzangebot, hoher Zuladung und ordentlichem Fahrkomfort.

Über den Autor
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Peter Hambach
Versicherungsfachwirt und Motorjournalist.
Seit mehr als einer Dekade bei allen Autoherstellern akkreditiert, Inhaber und eigenverantwortlicher Leiter des
Redaktionsbüro PeHa
Peter Hambach
Stuttgart
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