Im Jetfighter-Design: Mitsubishi Outlander

von Peter Hambach

Drei Jahre nach der Einführung präsentiert sich die dritte Generation des Mitsubishi Outlander optisch und technisch aufgefrischt. Für den Fünf- bis Siebensitzer kann der Kunde zwischen vier Motoren wählen, von 103 kW/140 PS bis 125 kW/170 PS.


Mitsubishi Outlander III

Neu ist die Basisversion mit einem 108 kW/147 PS Benziner und Frontantrieb, so dass der Einstiegspreis gegenüber dem bisherigen Einstiegsmodell um 5.000 Euro auf 21.990 Euro sinkt. Der Kunde muss für diesen Preis aber auch auf einige Extras wie etwa Kopfairbags verzichten.

Die neue, abgespeckte Version macht einen guten Gesamteindruck. Agiles Fahrverhalten und Übersichtlichkeit erfreuen den Fahrer. Ein Drehmoment von 199 Nm bei 4200 Umdrehungen sorgen für genügend Kraftpotential. Wer nicht ins Gelände will, ist mit dem reinen Frontantrieb gut bedient. Die Spitzengeschwindigkeit wird mit 190 km/h angegeben. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch soll acht Liter Superbenzin auf 100 Kilometer betragen.

Darüber hinaus bleibt alles beim alten, mit einem 2,4-Liter-Benziner mit 125 kW/170 PS sowie Diesel-Aggregate mit 2,0 Litern beziehungsweise 2,2 Litern Hubraum bei 103 kW/140 PS und 115 kW/156 PS im Angebot. Der Kohlendioxid-Ausstoß soll bei 189 g/km liegen. Sämtliche Outlander-Triebwerke sind mit Allradantrieb gekoppelt; der Heckantriebs-Part kann dabei per Knopfdruck abgeschaltet werden, um bei einem Leergewicht von 1,56 Tonnen etwas spritsparender zu fahren. Neu im Programm ist ein optionales Doppelkupplungsgetriebe für den 2,2-Liter-Dieselmotor, serienmäßig ist bei allen Versionen eine manuelle Sechsgangschaltung an Bord.

Mitsubishi Outlander mit geöffneter Heckklappe

Die Modellüberarbeitung der Outlander-Baureihe insgesamt geht mehr in Richtung Kombi. Statt der bisherigen Geländewagen-Züge besitzt die Front deutlich mehr Limousinen-Charakter. Der dynamische Kühler — Mitsubishi nennt ihn "Jetfighter-Grill"— ist bereits von der Mittelklasselimousine Lancer und dem Kleinwagen Colt bekannt. Ferner gibt es mehr Chromelemente, und in die Außenspiegel wurden LED-Blinkleuchten integriert. Im Innenraum gefallen jetzt aufgepolsterte Materialien für Türverkleidungen und Armaturenträger sowie bequeme, langstreckentaugliche Sitze in frischerem Textildesign. Ergänzt wurde auch die Optionsliste des Fünf- bis Siebensitzers. Hier finden sich jetzt unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und das bereits erwähnte Doppelkupplungsgetriebe für den 2,2-Liter-Dieselmotor. Wie bisher punktet der 4,64 Meter lange Japaner mit großem Platzangebot, hoher Zuladung und ordentlichem Fahrkomfort.



 
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  Peter Hambach  

Peter Hambach

Versicherungsfachwirt und Motorjournalist.
Seit mehr als einer Dekade bei allen Autoherstellern akkreditiert, Inhaber und eigenverantwortlicher Leiter des

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Stuttgart
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